CWC-Kalender 2027

Zwölf Begegnungen mit Afrikas Tierwelt und die Geschichten dahinter

Schön, dass du hier bist!

Jedes Bild in diesem Kalender hat seine eigene Geschichte: ein Gepardenjunges, das sich an seine Mutter schmiegt, ein Gorilla, der nachdenklich in die Kamera blickt, oder eine Giraffe am Ende eines Regenbogens. Auf den folgenden Seiten erfährst du, wie die Aufnahmen entstanden sind, und siehst weitere Bilder aus der jeweiligen Begegnung.

Das Titelfoto "Der Geist der Savanne"

Ein Löwe, der wie eine Erscheinung durch die Savanne zieht: Mähne und Kopf sind deutlich zu erkennen, der Körper scheint sich in Bewegung und Licht aufzulösen.

Entstanden ist das Bild am 3. Oktober 2018 in der Masai Mara in Kenia, gegen 6:00 Uhrmorgens, als es noch dämmerte. Für ein gestochen scharfes Foto war es noch zu dunkel. Deshalb habe ich mich für einen Mitzieher entschieden: Ich habe die Kamera bei einer Belichtungszeit von 1/4 Sekunde mit dem Löwen mitgeführt. So bleibt der Kopf erkennbar, während Körper und Umgebung verwischen.

Leicht war das nicht, denn der Löwe lief schräg auf mich zu. Bei dieser Bewegungsrichtung gelingt ein sauberer Mitzieher nur selten, und es braucht Geduld, viele Versuche und ein bisschen Glück.

In der Nachbearbeitung habe ich das Bild etwas entsättigt. Die zurückhaltenden Farben verstärken den Eindruck, dass hier eher eine Erinnerung als ein Moment festgehalten wurde.

Mit „Der Geist der Savanne“ habe ich den Fotowettbewerb der 7. Fototage Freinsheim gewonnen. Deshalb ist es für mich ein ganz besonderes Bild und der passende Auftakt für diesen Kalender.

Jeden Monat eine neue Geschichte

Das Titelbild ist erst der Anfang. Zu jedem Kalenderblatt gibt es eine eigene Geschichte, die jeweils am Ersten des Monats freigeschaltet wird.

Scanne einfach den QR-Code auf dem Kalenderblatt oder klicke unten auf den jeweiligen Monat. Es lohnt sich, jeden Monat vorbeizuschauen!

Jeder Monat hat seinen Tag

Viele der Tiere erscheinen in dem Monat, in dem ihr internationaler Aktionstag liegt, vom Internationalen Hyänentag im April über den Welt-Giraffentag im Juni bis zum Internationalen Gepardentag im Dezember. Diese Tage machen weltweit auf die Bedrohung der Arten und ihren Schutz aufmerksam.

Die Monate

Für Mensch und Tier

Dieser Kalender ist mehr als ein Wandschmuck: Der gesamte Erlös geht an die „Community & Wildlife Conservation“ (CWC) in Kenia.

Die Überzeugung von CWC: Naturschutz gelingt dann, wenn auch die Menschen vor Ort davon profitieren. Deshalb engagiert sich CWC in der Masai Mara, wo die meisten Bilder dieses Kalenders entstanden sind, in Samburu und im LUMO Community Wildlife Conservancy, und zwar gleichermaßen für Tiere, Menschen und Umwelt.

Schutz der Wildtiere
Ein eigenes Ranger-Team von CWC arbeitet im LUMO Conservancy mit dem Kenya Wildlife Service zusammen. Es geht gegen Wilderei, Buschfleischhandel, illegale Abholzung und Köhlerei vor.

Bildung und Gemeinden
CWC unterstützt Schulen, vergibt Stipendien und organisiert medizinische Camps. An der Latika-Grundschule wurden zwei neue Klassenzimmer gebaut. Bei Pirschfahrten und im mobilen Buschkino lernen Kinder die Tiere ihrer eigenen Heimat kennen.

Umwelt und Nachhaltigkeit
Beim Projekt „Plastics for Books“ tauschen Schulkinder Plastikmüll gegen Bücher. Dazu kommen Baumpflanzungen, Bienenhaltung und Fischzucht als neue Einkommensquellen.

Was bisher erreicht wurde:

  • über 7.000 kg Plastik gesammelt, aus mehr als 30 Schulen
  • über 800 Bücher verteilt
  • über 10.000 Bäume gepflanzt
  • über 800 Menschen medizinisch, zahnärztlich oder augenärztlich behandelt (Camps 2025)
  • mehr als 30 Pirschfahrten für Schulkinder

Mit dem Kauf des Kalenders hilfst du also genau dort, wo diese Bilder entstanden sind. Danke dafür!

Mehr über CWC erfährst du unter www.community-wildlife.org

Mehr Bilder entdecken

Weitere Aufnahmen und neue Geschichten aus der Natur zeige ich regelmäßig auf Instagram: @thorsten_hanewald_photography

Danke für deine Unterstützung!
Thorsten Hanewald

„Alles was ich wollte, war, nach Afrika zurückzukommen.
Wir hatten es noch nicht verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach.“

– Ernest Hemingway –